//FIM-Family qualifiziert ” eigenen Nachwuchs” an der Universität Liechtenstein

Zertifikatsstudiengang zusammen mit Chelsea FC, Werder Bremen und zahlreichen Experten und Professoren

Zum ersten Mal startete die FIM-Academy am Wochenende vom 7. Bis 9. Dezember 2018 für 25 Studierende der Universität Liechtenstein sowie Teilnehmern vom SV Werder Bremen, VfB Stuttgart und sogar aus Riga ihre Ausbildung. Ziel war die Ausbildung zum „Coach für Development: Inclusion –Health -Peace“ mit drei ECTS-Punkten. Nach dieser Präsenzphase und umfangreichen Informationen auf der E-Learning- Plattform sowie einer Hausarbeit erhielten die Absolventen der FIM-Academy nicht nur das Angebot bei den großen FIM-Events teilzunehmen, sondern auch als qualifizierte Volunteers zu den Partnervereinen oder Stiftungen nach Kenia, Kolumbien oder Laos zu gehen.

Auf dem Lernplan standen neben Kennenlernrunden und Vorstellung einzelner Partner der FIM-Family sowie eine Einführung durch Programmleiter Prof. Buschmann (Deutsche Hochschule für Gesundheit und Sport, Berlin) zunächst allgemeine Grundlagen in Kommunikation, Präsentation, Moderation, Teamentwicklung und Projektmanagement durch Prof. Bellinghausen von der HAM – Hochschule für angewandtes Management, München. Prof. Schocher (HTW Chur) ergänzte die Grundlagen des CSR im Sport in Abgrenzung zur Philanthropie. Vertiefende Einblicke in die Entwicklungszusammenarbeit präsentierten Dr. Batliner (ETH Zürich, Lehrstuhl für Entwicklungsökonomie) sowie Heribert Scharrenbroich (Staatsminister a. D./CARE Deutschland). Reinhard Heiserer („Jugend eine Welt“, Österreich) und Peter Ritter (Liechtensteinischer Entwicklungsdienst) ergänzten Informationen über ihre Organisationen und ihre Arbeit vor Ort. Dies taten auch Anne-Kathrin Laufmann vom SV Werder Bremen sowie FIM-Geschäftsführer Hanspeter Rothmund.

Besonders an dieser Ausbildung ist der „direkte Transfer in eine anwendbare Praxis“. Entwicklungspsychologe Prof. Hess (Deutsche Hochschule für Gesundheit und Sport, Berlin) berichtete über die Ausbildung von sozialen Kompetenzen und Prof. Bellinghausen stellte binnendifferenzierte Spielpädagogik im Rahmen von Inklusion im und durch den Sport in Theorie und Praxis dar. Diese wurde vor allem durch Coach Andy Rose vom Chelsea FC sowie Koordinationstrainer Hans Tanner vom FC Zürich umfangreich ergänzt.

FIM-Stiftungsrat-Chef Alois Kessler kam eigens zur Begrüssung der Studierenden angereist und zeigte sich begeistert: „Ich kann nur unumwunden eingestehen: Was FIM hiermit auf die Beine gestellt hat, ist absolute Spitze“. Nach vierjähriger Entwicklungsarbeit durch Ausbildungsgang-Erfinder Prof. Dr. Mathias Bellinghausen und Studiengangsleiter Prof. Dr. Jürgen Buschmann ist nun die erste Generation FIM-Coaches ausgebildet. Buschmann: „Mein großer Dank geht an alle, die uns auf dem Weg dahin unterstützt haben. Alle Referenten haben schließlich zum guten Gelingen beigetragen, ebenso wie die Organisatoren hinter den Kulissen aus dem FIM-Büro.“ Bellinghausen ergänzte: „Hoffentlich nutzt uns dieser, proof of concept‘ dafür, weitere begeisterungsfähige Studierende sowie Finanziers für einen weiteren Studiengang zu finden. Der Bedarf ist groß und die Einsatzmöglichkeiten vielseitig und spannend. Die Ausbildung war insgesamt ein riesiger Erfolg! Alle Teilnehmer/-innen stellten den Organisatoren (FIM Foundation), Referenten mit ihren Inhalten nur „Bestnoten“ aus: „Für uns war das die bisher beste Veranstaltung in unserem Studium“ –so eine Teilnehmerin.

Die ersten Auslandseinsätze sind nunmehr für 2019 in Kenia, Laos und Kolumbien geplant. Mit dem Start der FIM-Academy wurde ein weiterer Meilenstein in der Geschichte der Stiftung FOOTBALL IS MORE Realität. Die Durchführung wäre aber ohne die grosszügige ideelle und finanzielle Unterstützung von offizieller Seite als auch von der Fürstenfamilie nicht möglich gewesen. Deshalb gehört grosser Dank nicht nur den beiden ‘geistigen Köpfen’ Buschmann und Bellinghausen als Schöpfer des Studienganges, sondern auch der Regierung des Fürstentums Liechtenstein (Amt für auswärtige Angelegenheiten) und SD Prinz Constantin von und zu Liechtenstein (Patronatsgeber der Stiftung)!

Prof. Hess (2. V.l.) mit Teilnehmern vom VfB Stuttgart (v.l.), SV Werder Bremen (2.v.r) und LaBaDaBa Lettland

Praxisdemonstrationen mit Andy Rose, Chelsea FC

Praxisorientierter Unterricht mit Prof. Mathias Bellinghausen

Prof. Jürgen Buschmann zur Vorbereitung des Auslandseinsatzes in Nairobi / Kenia